Der Chor

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Die Rückkehr unseres verehrten Lehrers und Chorleiters Prof. Christian Hauschild, der 17 Jahre die Leitung des Knabenchores Cantores Minores am Dom von Helsinki inne hatte, war der Anlass, dass sich ein Freundeskreis von ehemaligen Mitgliedern des Kreuzschulchores, Kruzianern und Musikern nach ca. 25 Jahren erneut zu einem gemeinsamen Konzert, der Aufführung des Weihnachtsoratoriums, Kantaten 1-3 von J. S. Bach, im Dezember 2005 zusammenfand.

Aus Freude an der wiedergewonnenen Gemeinschaft und dem vertrauten Musizieren gründete sich im Januar 2006 der chorus 116, benannt nach dem alten und neuen Probensaal des jetzigen Evangelischen Kreuzgymnasiums Dresden.

Unter der Leitung von Prof. Hauschild wurde ein Repertoire aus geistlicher und weltlicher Chormusik von der Renaissance bis zu zeitgenössischen Kompositionen erarbeitet. Wesentliche chorsinfonische Werke waren neben dem Weihnachtsoratorium die Johannespassion sowie die Hohe Messe in h-Moll von J.S. Bach, das deutsche Requiem von Johannes Brahms und die Carmina Burana von Carl Orff.

Nach dem Tod von Prof. Christian Hauschild im Jahr 2010 übernahm Milko Kersten die künstlerische Leitung des Chores. Mit Milko Kersten entwickelte der inzwischen auf ca. 70 Mitglieder angewachsene Chor ein unverwechselbares Profil und findet dafür hohe Anerkennung in der Öffentlichkeit. Mit Christoph Frenzel hat das Ensemble einen kompetenten Chorassistenten.

In zahlreichen Konzerten der letzten Jahre wurden u.a. die Requien von Wolfgang Amadeus Mozart und Gabriel Fauré, die Stabat mater von Antonin Dvorak und Gioachino Rossini, das Te Deum von Anton Bruckner oder die Schöpfung von Joseph Haydn aufgeführt. Dabei konnte der Chorus 116 mit namhaften Solisten sowie Orchestern wie dem Philharmonischen Kammerorchester, der Sinfonietta Dresden, dem Dresdner Barockorchester sowie der Elbland Philharmonie Sachsen zusammenarbeiten. Darüber hinaus pflegt der Chor regelmäßig a-capella-Literatur. Konzertreise führten den Chor 2007 nach Helsinki und 2014 nach Salzburg.

Wir sind dankbar, dass die St. Marienkirche zu Dohna, die Himmelfahrtskirche in Dresden-Leuben und die St. Marienkirche in Pirna schon fast zur Tradition gewordene Aufführungen und das Evangelische Kreuzgymnasium Dresden eine kontinuierliche Probenarbeit ermöglichen.

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